Sonntag, 24. Mai 2015

On the Island (Rezension)

On the Island- Liebe, die nicht sein darf
Autor: Tracey Garvis-Graves
Seitenanzahl: 384
Genre: Roman
Verlag: Goldmann 
Preis: 8,99
Erscheinungsdatum: 16.02.2015
Eine junge Lehrerin und ihr Schüler.
Ein Flugzeugabsturz, eine einsame Insel- und eine Liebe, die alle Schranken überwindet. 

"Ich passe nicht in deine Welt."
"Ich auch nicht", erwiderte er. Seine Miene war gleichzeitig zärtlich und entschlossen. 
"Also schaffen wir unsere eigenen Welt. Das haben wir doch schon einmal hingekriegt..." 

Jede große Liebe hat eine große Geschichte. Dies ist die Geschichte von Anna und T.J.
Das Cover ist wirklich toll. Es passt perfekt zu dem Inhalt des Buches und macht irgendwie Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer.

Das Buch 
Ein Ort, an dem Zeit und Alter keine Rolle spielen ... 
Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sagt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab – mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance – auch jenseits der Insel? 

Es wird abwechseln aus Annas und T.J.s Sicht berichtet. Zu Anfang sind die beiden noch 29 bzw. 17. Anna soll mit T.J. zum Ferienhaus seiner Eltern fliegen, um ihm dort über den Sommer Nachhilfeunterricht zu geben. Doch der Pilot des kleinen Wasserflugzeugs erleidet einen Herzinfarkt und sie stürzen mitten im Meer ab. T.J. schafft es gerade noch, Anna und sich auf eine Insel zu retten. Anfangs hoffen die beiden noch auf Rettung, doch nach und nach wird klar, dass sie nicht gefunden werden… Die Beziehung zwischen ihm und Anna entwickelt sich erst sehr spät.

"Ich wollte nie einen anderen T.J.
Ich wollte immer nur dein bestes."
"Du bist das beste für mich!" ,antwortete er. "Ich bleibe bei dir, Anna. Hier will ich sein und nirgendwo sonst."

Anna und T.J. sind beides sehr sympathische Protagonisten und trotz des Altersunterschieds passen die zwei wirklich gut zusammen. Anna hat zwar schon viel mehr Lebenserfahrung als T.J., trotzdem wirkt er schon sehr reif für sein Alter. T.J. ist jemand, der weiß, was er möchte, denn die Umstände haben ihn geprägt. Anna dagegen wirkt zeitweise etwas verloren.

Während die beiden sich anfangs vor allem als Helfer zur Seite stehen und Trost geben, beginnen sie sich erst mit der Zeit mit anderen Augen zu sehen - und genau wie für sie ist auch für den Leser der Altersunterschied egal, selbst wenn er noch für einige Probleme sorgt. Die Liebe der beiden wird nie kitschig, aber auch nie notwendig aufgrund der Situation dargestellt. Stattdessen gelingt der Autorin bis zum Schluss eine Geschichte, die sowohl mit den Geschehnissen auf der Insel als auch mit den Nachwirkungen des Aufenthalts dort intensiv und glaubhaft umgeht.  

Autorin Tracey Garvis-Graves hat einen sehr mitreißenden und leichten Schreibstil, der sich, obwohl auf der Insel keine große Abwechslung herrscht, nie in den Ausführungen wiederholt.

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Ich hab es in nur einem Tag, im Urlaub verschlungen. On the Island konnte meine Erwartungen voll und ganz erfüllen. Wer solche Geschichten über Gestrandete mag, für den ist dieses Buch ein Muss. Aber auch die Liebesgeschichte war wirklich schön.






Danke an den Goldmann Verlag, für dieses Rezensionsexemplar!








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