Mittwoch, 1. Juli 2015

Das Mädchenopfer (Rezension)

Das Mädchenopfer
Autor: James Oswald
Seitenanzahl: 480 Seiten
Genre: Thriller
Verlag: Goldmann
Preis: 9,99
Erscheinungsdatum: 21.07.2014

MAN KANN DIE WAHRHEIT NICHT IMMER MIT INS GRAB NEHMEN...

In Edinburgh werden im Kellerraum eines alten Hauses die entsetzlich zugerichteten Gebeine eines jungen Mädchens entdeckt. Ringsum befinden sich sechs Wandnischen – darin sechs Schmuckstücke und die konservierten Organe des Opfers. Die Polizei misst dem Fall keine besondere Bedeutung bei, geschah der Mord doch vor mehr als 60 Jahren. Nur Detective Inspector Anthony McLean lässt das schreckliche Schicksal des Mädchens keine Ruhe. Bald stößt er auf eine Verbindung zu einer blutigen Mordserie, die seit Kurzem die Stadt erschüttert, und kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit ...

Das Cover passt wirklich gut zu dem Buch, was man aber vielleicht erst nachher versteht :P Eins kann ich jedoch verraten, der hier zusehende Manschettenknopf spielt in diesem Buch eine große Rolle.
Als Detective Inspector McLean in einem einst unbewohnten Gebäude eine 60 Jahre alte Leiche findet, ist er fertig mit den Nerven. Nicht nur die Tatsache, dass er eine tote, junge Frau erblickt lässt ihn den Brechreiz spüren, sondern ebenfalls, was mit ihr angestellt wurde: Ihr wurden die Organe entfernt und sie somit mumifiziert. Alles schaut nach einem Ritual aus...
Der Inspector hat allerdings noch einiges mehr zu erledigen, denn kurz nach dem grausamen Leichenfund geschehen weitere, mysteriöse Morde. Schon bald ist ihm klar, dass diese irgendwie mit dem Tod der jungen Frau in Verbindung stehen müssen.

Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive wiedergegeben, dabei folgt man allerdings zum Großteil dem Ermittler McLean. Von diesem erfährt man auch so einiges aus seiner Vergangenheit und seinem Privatleben. So hat sich James Oswald zu Beginn eher auf das Privatleben seines Ermittlers konzentriert. Daher beginnt der Thriller, bis auf einen sehr blutigen Paukenschlag, still und fast gemütlich. Auch der Schreibstil hast mir gut gefallen, man war wirklich an dem Buch gefesselt und man wollte nur noch weiterlesen und wissen wie es weitergeht. Wirklich ein gelungener Debüt Roman von diesem Autor.

Die Spannung nimmt das ganze Buch über nicht einmal ab, sondern steigert sich sogar bis ins Unermessliche.
Trotz auktorialer Erzählweise konnte ich mich mit McLean super identifizieren.
Das Ende ist mal etwas völlig anderes und hat mich im positiven Sinne überrascht.




Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Goldmann Verlags.





Kommentare:

  1. Huhu, ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich deine Rezi auf meinem Blog verlinkt habe. Und zwar genau hier

    http://nellysleseecke.blogspot.com/2015/07/das-madchenopfer-von-james-oswald.html

    Viele liebe Grüße, Nelly

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    1. Oh vielen Dank :-) das Freud mich sehr 🙌🏻 ach und von mir hätte das Buch so 4 Sterne 🙈

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