Mittwoch, 8. Juli 2015

The Moon and more (Rezension)

The Moon and more
Autor: Sarah Dessen
Seitenanzahl: 480 Seiten
Genre: Roman
Verlag: dtv
Preis: 14,95
Erscheinungsdatum: 01.05.2015

Ist perfekt wirklich genug?
Eigentlich hat sie den perfekten Freund.
Eigentlich will sie ihre Freunde nicht verlassen.
Eigentlich ist sie glücklich, da wo sie ist.
Eigentlich...

Luke ist der perfekte Freund: gut aussehend, nett, lustig. Er und Emaline waren schon zu Schulzeiten ein Paar. Aber jetzt, im Sommer vor Collegebeginn, fragt sich Emaline, ob perfekt wirklich gut genug ist. Und als Theo, der junge, ehrgeizige Filmassistent nach Colby kommt, muss sie sich entscheiden zwischen dem coolen Großstadttypen Theo und ihrem langjährigen Freund Luke, und das in einer Situation, in der ihr leiblicher Vater erstmals wieder so richtig in ihr Leben tritt.

Das Cover sieht wirklich toll aus, es macht echt Lust auf Sommer und Urlaub! Es lässt eine tolle Liebesgeschichte erhoffen, verraten tut es jedoch nicht unbedingt.

Emaline ist 16 und lebt in einem kleinen Ort, der vom Tourismus lebt. Ihre Familie betreibt eine Vermietungsagentur und im Sommer wimmelt es im ganzen Dorf von Feriengästen. Den Rest des Jahres ist Colby jedoch eher ein verschlafenes Nest - jeder kennt jeden und alle kennen deine Geschichte.

Und nach diesem Sommer wird Emaline mit ihrem langjährigen Freund Luke auf dem Collage zu studieren beginnen. Ein letzter Sommer steht bevor, in dem Emelines Leben noch einmal gründlich auf den Kopf gestellt wird und sie sich fragen muss, wer sie eigentlich ist, wer sie sein möchte und wo sie sein möchte.

Sie liebt das Meer, die Leute, ihre Familie, ihren Job ... so weit läuft es gut für sie. Doch natürlich ist ihr Leben nicht nur mit Zuckerguss überzogen. Da eine Sommerromanze ihrer Mutter zu deren Teenager-Schwangerschaft geführt hat, hat Emaline kaum Bezug zu ihrem leiblichen Vater - der ist nach Emalines Geburt so ziemlich von der Bildfläche verschwunden und lebt sein eigenes Leben. Prinzipiell empfindet Emaline das weniger als tragisch sondern eher traurig. Schließlich hat sie einen wundervollen Adoptivvater, welchen sie als ihren richtigen Dad ansieht.
Erst als es für Emaline Zeit wird, sich für Colleges zu bewerben, wird ihr leiblicher Vater wieder aktiv und möchte ihr dabei helfen - endlich scheinen die beiden etwas gefunden haben, das sie verbindet, denn beide können sich endlos in akademischen Themen ergehen. Der Vater, den Emaline kaum kennt, scheint ein Stückchen näher zu rücken. Bis er ihr eine rätselhafte Mail schreibt und sich wieder aus ihrem Leben zurückzieht ...

"Weißt du", sagt sie. "Mich macht das nur deshalb so sauer, weil ich mir für dich all das wünsche, was ich nicht hatte." "Den Mond und mehr", sagt ich und sie nickte."

Die Geschichte hörte sich für mich auch wirklich toll an, doch leider zog sie sich so unglaublich in die Länge. Ich kam kaum durch das Buch durch und wollte es am liebsten nur noch abbrechen. Es gab kaum einen Spannungsbogen oder irgendwas was einem Lust auf das Lesen gemacht hätte. Auch Emaline als Charakter hat mich nicht überzeugt, sie war in meinen Augen sehr nervig und nicht nachzuvollziehen.. Ich hätte sie am liebsten gegen die Wand geschmissen. Das einzige was mir wirklich gut gefallen hat, war der Schreibstil von Sarah Dessen, es gab unglaublich viele tolle Sätze in diesem Buch, die einen zum träumen eingeladen haben. Alles in einem bin ich wirklich enttäuscht und habe etwas anderes erwartet... vielleicht liegt es auch daran, dass ich viel New/Young Adult Bücher lesen und ich mir bei dem Klappentext einfach was anderes vorgestellt habe.

Mir hat dieses Buch wirklich nicht gefallen... Ich kam kaum in der Geschichte voran und konnte mich auch überhaupt nicht mit der Protagonisten identifizieren. Der Schreibstil von Sarah Dessen war jedoch wirklich toll, von daher werde ich mich nochmal an ein anderes Buch von ihr trauen.




Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des dtv Verlags.





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