Montag, 17. August 2015

Sag nie ihren Namen (Rezension)

Sag nie ihren Namen
Autor: James Dawson
Seitenanzahl: 336 Seiten
Genre: Roman
Verlag: Carlsen
Preis: 12,99
Erscheinungsdatum: 02.07.2015

>> BLOODY MARY. << 
SIE SAGTEN ES ZUSAMMEN.
DER RAUM WURDE DUNKLER, ALS WÜRDEN ALLE KERZEN ZUGLEICH VERLÖSCHEN.

Nach diesem Buch ist jeder Blick in den Spiegel ein Wagnis auf eigene Gefahr!!! --- 
Als Bobbie und ihre beste Freundin Naya an Halloween den legendären Geist Bloody Mary beschwören sollen, glaubt niemand, dass wirklich etwas passieren wird. Also vollziehen sie das Ritual: Fünf Mal sagen sie Marys Namen vor einem mit Kerzen erleuchteten Spiegel … Doch etwas wird in dieser Nacht aus dem Jenseits gerufen. Etwas Dunkles, Grauenvolles. Sie ist ein böser Hauch. Sie lauert in Albträumen. Sie versteckt sich in den Schatten des Zimmers. Sie wartet in jedem Spiegel. Sie ist überall. Und sie plant ihre Rache.

Ich persönlich finde das Cover einfach Hammer! Es is super gelungen und passt wirklich gut zu der Geschichte. Gerade wegen dem Cover bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden.

Zu Beginn wird kurz die Location vorgestellt, ein Mädcheninternat an der Küste Englands, genauso wie die Protagonistin Bobby und ihr Leben dort.
Relativ schnell kommt man dann auch zum Plot, also das Herbeirufen von Mary.
Darauf geschehen zunächst nur kleinere mysteriöse Geschehnisse, die noch nicht sehr spannend klingen, bis dann ein Mädchen aus dem Internat spurlos verschwindet.
Ab da nimmt das Buch richtig Spannung auf, die es bis zum Schluss sogar noch steigert und dann in einem offenen Ende gipfelt, das einen (oder zumindest mich) geschockt dasitzen ließ.

Auch die Charaktere waren schön dargestellt. Ich konnte mich schnell mit den Mädchen des Internats identifizieren und ihre Gedanken und Taten nachvollziehen.

"Finger griffen aus der Wanne heraus um den Rand. Feuchte, graue, tote Finger. Mit Nägeln wie aus Schiefer. Wasser, rosa von Blut, rann die Emaille entlang zum Boden. Ein triefend nasser Kopf mit schwarzen Haaren erschien."

Der Schreibstil des Autors hat es mir angetan. Nach nur wenigen Seiten war ich total im Bann der Geschichte und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Doch das Buch ist nicht brutal, es legt mehr Wert auf unterschwellige Spannung, genauso gefallen mir Horrorgeschichten. Ich hätte mich jedoch gerne noch etwas mehr gegruselt, ab und an kam die gruselige Atmosphäre etwas zu kurz.

Wer mal im Horrorgenre reinschnuppern möchte, der findet hier einen guten Einstieg. Die Geschichte hat ihre schaurigen Momente, ein paar gute Wendungen, mit der Protagonistin kann man sich gut identifizieren, das Ende ist gelungen und letztendlich ist das Thema echt spannend.

Das Buch hat mir wirklich super gut gefallen. Ich habe es innerhalb zwei Tage komplett durchgelesen, weil man es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein wirklich spannendes Buch mit einem Hauch von Grusel.






Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Carlsen Verlags.






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