Dienstag, 29. September 2015

Nichts als Überleben (Rezension)

Nichts als überleben
Autor: S.A. Bodeen
Seitenanzahl: 221 Seiten
Genre: Roman
Verlag: Beltz & Gelberg
Preis: 12,95
Erscheinungsdatum: 17.08.2015

Niemand weiß, dass sie in dem Absturzflugzeug war.
Niemand wird kommen, um sie zu suchen ...

»Und in dem Moment wurde mir klar, dass mir niemand sagen konnte, was schlimmer war.
Weil es nicht schlimmer werden konnte. Ich war allein. In einem Rettungsfloß. Mitten auf dem Meer.«
Robie stürzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab. Max, der Co-Pilot, rettet sie in ein aufblasbares Rettungsfloß – dann stirbt er. Robie muss ihn über Bord werfen und treibt tagelang auf dem Meer. Allein. Gnadenlos den Naturgewalten ausgeliefert. Bis Max plötzlich wieder da ist. In ihrer Einsamkeit klammert sich Robie an ihn. Sie hat Angst. Hunger. Durst. Panik. Hoffnung? Nur ein Gedanke lässt sie nicht aufgeben: Sie will nichts als überleben ...
 
 Das Cover ist schlicht aber toll! Mir gefällt es unglaublich gut. Es passt super zum Inhalt und lenkt die komplette Aufmerksamkeit auf sich. Gerade das Cover hat mich zur Auswahl dieses Buches beeinflusst.

Direkt zu Beginn habe ich als Leser Robie und ihr bisheriges, alltägliches Leben kennen gelernt. Dieses war vor allem gekennzeichnet durch den Wunsch nach Normalität, denn Robie wohnt mit ihren Biologen-Eltern auf einer Insel weit abseits von jeglicher Zivilisation. Während sie im Flugzeug auf dem Weg nachhause sitzt, weiß sie weder, dass sie nicht auf der Passagierliste steht, noch das sie in wenigen Minuten um ihr Leben kämpfen muss.

"Ich wollte nur Atmen. Und leben."
 
Robie als Charakter war wirklich toll. Die Entwicklung von ihr, die sie im Buch macht, war wirklich erstaunlich für ihr Alter. Sie wächst von einem kleinen naiven Mädchen zu einem selbstbewussten Teenager, der um sein Leben kämpfen will.

Von dem zweiten Charakter Max haben wir nicht allzu viel Informationen bekommen. Er erlitt bei dem Absturz eine Kopfverletzung und ist größtenteils bewusstlos oder nicht ansprechbar. Aber auch er entwickelt im Laufe des Buches eine eigene und persönliche Geschichte, die am Ende sehr ergreifend ist.

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und bin immer noch völlig überzeugt. Der Schreibstil war einfach so mitreißend, ich konnte wirklich nicht aufhören zu lesen! Man konnte die Handlung der  Charaktere super gut nachvollziehen, da sie von der Autorin so mitreißend beschrieben worden sind. Sie hat sich immer wieder spannende Wendungen überlegt, mit denen man als Leser wirklich nicht gerechnet hat. Mir hat einfach alles in einem super gut gefallen, wie man  mit Robie das spannende Abenteuer erleben und in ihre Gefühlswelt blicken konnte.

Ein Buch einfach nur zum empfehlen! Es hat verdient viel bekannter zu sein, da der Schreibstil und die Thematik super toll sind. Mich konnte das Buch total überzeugen, obwohl es nach meiner Meinung noch weitere 100 Seiten haben hätte können.




Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Gulliver Verlags.

http://www.beltz.de/





1 Kommentar:

  1. Mich hat das Buch auch überzeugen können und ich habe es unseren Lesern deshalb auch empfohlen.

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