Samstag, 23. Januar 2016

Endgame: Die Hoffnung (Rezension)

Endgame: Die Hoffnung
Autor: James Frey
Seitenanzahl: 592 Seiten
Genre: Roman (Fantasy)
Verlag: Oetinger
Preis: 19,99
Erscheinungsdatum: 19.10.2015

Schlägt Klugheit Kraft? Die Spieler gehen in die nächste Runde! Zwölf waren auserwählt, aber nur neun haben überlebt. Das gnadenlose Spiel geht weiter.
Nachdem Sarah den ersten Schlüssel gefunden hat, ist sie gemeinsam mit Jago nach London geflüchtet. Doch auch dort gibt es kein Entrinnen vor dem Feind, nur knapp entgehen sie einem Anschlag. Jago drängt Sarah, mit ihm nach Peru zu fliegen. Eine folgenschwere Entscheidung, denn Jagos Familie will, dass er Sarah tötet. Wird Jago sich für Sarah oder für Endgame entscheiden? Das Rätsel geht weiter! Welche Strategie ist die beste?


Das Cover ist auch diesmal absolut traumhaft. Es fühlt sich durch die Prägungen super an und auch die rote Farbe ist ein ziemlicher Eyecatcher. Passt mit seinem außergewöhnlichen Design perfekt zu dem 1. Teil.

"Die Hoffnung" setzt direkt nach den Geschehnissen in Band 1 an. James Frey verzichtet größtenteils auf Erinnerungsstützen, weshalb es mir (allein bei den vielen vielen Charakteren) anfangs schwer fiel, wieder in die Geschichte zu finden. Nach und nach war man aber wieder in der Geschichte drin und völlig in ihrem Bann gefesselt.

Es ist und bleibt spannend um das Spiel, dass die Teilnehmer bezwingen müssen. Der Erdschlüssel wurde gefunden und der zweite Schlüssel, der Himmelsschlüssel ist für manche schwer zu finden, andere jedoch haben eine ganz genaue Vorstellung was es damit auf sich hat. Die Auserwählten, die noch übrig sind, faszinieren durch ihre unterschiedlichen Charaktere. Die Einen, die lieber zusammen spielen wollen, die Anderen, die auf Tod spielen und diejenigen, die auf Leben spielen wollen. Wer bleibt bei wem? Wer kämpft lieber alleine? 

"Endgame geht weiter. Unsere Zukunft ist noch immer ungeschrieben. Unsere Zukunft ist immer noch deine Zukunft."

Die Charaktere sind nach wie vor sehr verschieden und jeder von ihnen kann was anderes gut. Trotz der Vielzahl an Charakteren, die immer noch an Endgame teilnimmt, überforderte mich James Frey dieses Mal nicht, da sich Allianzen gebildet haben und die Personen immer präsenter wurden. Dennoch war die Anzahl an Namen schwer zu überblicken.

Die Spieler teilen sich nun in mehrere Lager, was sofort Sympathien oder Antipathien bildete, auch wenn niemand von ihnen wirklich die Freundlichkeit in Person ist. Sie alle kämpfen, haben ihre dunkle Seite.

Die Perspektivenwechsel zwischen den einzelnen Figuren bleiben uns erhalten und diesmal ist es schon einfacher zu folgen, da wir die Charaktere aus dem ersten Band bereits kennen.

Wie auch schon bei Band 1 ist der Verlauf der Geschichte wirklich spannungsgeladen und die Gefechte zwischen den Figuren sind toll beschrieben.
 Der Schreibstil des Autors ist, wie im ersten Teil, sehr abrupt und skrupellos.


Wer diesen im Ersten Teil gemocht hat, wird ihn auch hier wieder ansprechend finden.

Endgame geht weiter! Mit "Die Hoffnung" ist James Frey eine absolut imposante und überwältigende Fortsetzung des Spieles um den Untergang der Menschheit gelungen, die mich bis zur letzten Seite mitgerissen hat.





Der Erste Teil
http://www.oetinger.de/buecher/jugendbuecher/endgame/details/titel/3-7891-3522-4/19968/0/Agentur/Judith/Tings/Endgame._Die_Auserw%E4hlten.html



Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Oetinger Verlags.


http://www.oetinger.de/index.php?id=446








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