Donnerstag, 14. Januar 2016

Sommer am Abgrund (Rezension)

Sommer am Abgrund
Autor: Jane Casey
Seitenanzahl: 368 Seiten
Genre: Roman
Verlag: dtv
Preis: 9,95
Erscheinungsdatum: 01.06.2015 
Die Sommerferien beginnen nicht unbedingt vielversprechend für die sechzehnjährige Jess: Statt den Sommer in London zu verbringen, schleppt ihre Mutter sie in den kleinen, idyllischen Küstenort, aus dem sie stammt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, reagieren die Leute in Port Sentinel äußerst seltsam auf Jess. Wo sie geht und steht – jeder starrt sie an, als hätte er gerade einen Geist gesehen. Und irgendwie haben sie das auch, denn Jess sieht ihrer vor Kurzem verstorbenen Cousine Freya zum Verwechseln ähnlich. Sie beschließt, mehr über ihre Cousine herauszufinden, und stößt auf ein lebensgefährliches Geheimnis.
Ich liebe, liebe, liebe es! Das Cover passt für mich einfach perfekt zur Geschichte. Man sieht das Meer, einen wunderschönen blauen Himmel und natürlich auch das Mädchen, über das im Buch berichtet wird. Ob es sich dabei nun um Freya oder Jess handelt, bleibt ungewiss. Der Küstenort stellt Port Sentinel dar und alles in allem ist das Cover wirklich schön! 
„Sommer am Abgrund“ ist ein neuer Jugendthriller der Autorin Jane Casey. In der Geschichte geht es um die 16. Jährige Jess, die ihre Sommerferien in Port Sentinel verbringt. Nach und nach merkt sie, dass nicht alles in dieser Stadt stimmt. Alle Bewohner starren sie an, als hätten sie einen Geist gesehen. 
Schnell findet Jess heraus warum die Leute so starren, sie sieht aus wie der Zwilling ihrer verstorbenen Cousine Freya. Nach kurzer Zeit beschließt Jess mehr über Freya's Tod herausfinden zu wollen und zusammen mit Will stößt sie auf ein gefährliches Geheimnis..

"Ich mag keine Geheimnisse."
"Na dann such auch nicht danach.“

Jess ist ein lebensfroher Teenager und daher eine sehr sympathische Protagonistin, die man von Anfang an einfach nur ins Herz schließen muss. Ihre selbstbewusste Art gefiel mir unglaublich gut. Sie ist eine starke Persönlichkeit und sagt ihre Meinung gerade hinaus, wenn es mal nicht so läuft, wie sie sich es wünscht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, dadurch liest sich das Buch super schnell weg. Die ganze Geschichte wird aus der Perspektive der Protagonistin Jess erzählt, wodurch wir einen starken Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommen.
Der Einstieg in das Buch hat bei mir leider etwas länger gedauert, als ich es mir erwünscht habe. Doch nach ca. 100 Seiten, war auch ich von dem Buch gefesselt.
"Sommer am Abgrund" ist ein spannender, sommerlicher Jugendroman, der durch eine tolle Protagonistin und einen toll gehaltenen Spannungsbogen mich überzeugen konnte und viel zu lange auf meinem SuB lag.



Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des dtv Verlags.

http://www.dtv.de/

 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen