Donnerstag, 31. März 2016

Storm- Die Auserwählte (Rezension)

Storm- Die Auserwählte
Autor: Virginia Bergin
Übersetzerin: Sabine Reinhardus
Seitenanzahl: 432 Seiten
Genre: Thriller 
Verlag: Fischer KJB
Preis: 16,99
Erscheinungsdatum: 22.03.2016

Das Ende der Welt – in der Hand eines einzigen Mädchens
Drei Monate nach dem ersten tödlichen Regen macht Ruby eine erschreckende Entdeckung: Um ein Heilmittel gegen das tödliche Virus zu finden, werden Experimente an Menschen durchgeführt! Als Ruby herausfindet, dass auch ihre Freunde unter den Gefangenen sind, startet sie eine dramatische Rettungsaktion. Dabei stellt sich heraus, dass Ruby gegen das Virus immun ist. Doch das darf niemand erfahren, denn die Wissenschaftler haben ganz andere Pläne – und Ruby muss wieder fliehen.
In einer Welt, in der Geld und Profit wichtiger als Menschenleben sind, kämpft Ruby ums Überleben – doch der Ausgang ist ungewiss. 
 

Dieses Cover gefällt mir fast besser, als das vom erste Teil. Beide Bücher passen super gut zusammen und sehen einfach nur schön im Regal aus.

Ich habe direkt den Zweiten Teil gelesen nachdem ich den ersten Band beendet habe und war daher noch super in der Geschichte rund um Ruby drin.
Auch in diesem Teil geht es wieder um die tödliche Bedrohung durch den Regen. Diesmal steht jedoch nicht nur der Überlebenskampf in der Stadt im Vordergrund, sondern hauptsächlich um Experimente an lebenden Menschen, um ein passendes Heilmittel zu finden. Weitere Informationen zum Inhalt, möchte ich nicht preisgeben, da es sich um einen Zweiten Teil dreht.

Auch dieser Teil fing wieder direkt spannend an, man war direkt wieder in der Geschichte und wurde in den spannenden Bann gezogen. Auf große Rückblenden legt die Autorin allerdings kein großen Wert, daher sollte der Erste Band noch gut in Erinnerung sein.

Ruby ist ein starker Charakter, den ich nur so bewundern kann. Sie gibt nie auf und hat immer wieder den Willen zum Überleben.
Zwischendurch wirkt sie immer etwas desorientiert und macht den Eindruck aufzugeben, dennoch fängt sie sich immer wieder und kämpft weiter. Man spürt eine definitive Veränderung zum ersten Teil. 

Andere Nebencharaktere wie Saskia, die Prinzessin oder auch Darius sind leider wenig ausgearbeitet, Daher hatte ich kaum eine Beziehungen zu ihnen und konnte deren Handeln nur schwer nachvollziehen, da die Geschichte auch nur aus Rubys Sicht erzählt wird. Mehr tiefe hätte mir besser gefallen.

Der Schreibstil ist, wie gewohnt von der Autorin, leicht verständlich und sehr jugendlich. Durch den Spannungsfaktor muss man das Buch einfach schnell durchlesen, da man bei jedem Kapitel weiterlesen muss. Durch die jugendliche Ausdrucksweise von Ruby musste ich oft schmunzeln und habe mich selbst an einigen Stellen wiedererkannt. Die ganze Geschichte wird ausschließlich aus Rubys Sicht erzählt.

Eine ingesamt sehr spannende Geschichte, mit einer tollen und interessanten Thematik, die mich wirklich überzeugen konnte. Leider endet die Geschichte für mich etwas schnell und abgehackt, bei dem noch immer einige kleinere Fragen offen bleiben.





Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Fischer KJB Verlags.






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