Montag, 25. Juli 2016

Das Feuerzeichen- Rebellion (Rezension)

Das Feuerzeichen- Rebellion
Autor: Francesca Haig
Seitenanzahl: 480 Seiten
Genre: Roman (Fantasy)
Verlag: Heyne fliegt
Preis: 16,99
Erscheinungsdatum: 09.05.2016
In der düsteren Welt der Zukunft herrscht eine Zweiklassengesellschaft: Die perfekten Alphas regieren und genießen alle Privililegien, die Omegas – ihre vermeintlich weniger perfekten Zwillinge – werden tagtäglich unterdrückt und gedemütigt. Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass, zusammen mit ihren Freunden Piper und Zoe, auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hoffen sie, gibt es ein Land, in dem das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch dazu müssen sie erst einmal an die Küste gelangen, und Cass' ruchloser Zwillingsbruder Zach ist ihnen dicht auf den Fersen.

Die Covergestaltung ist nach meiner Meinung sehr gelungen. Wir sehen hier wieder ein sehr ähnliches Cover wie beim ersten Teil. Daher ist ein schöner Wiedererkennungswert der Reihe zu erkennen. Auch der dritte Teil ist wieder so aufgebaut.

Der erste Band der Reihe konnte mich schon nicht so überzeugen, wie ich  mir erhofft hatte. Daher hatte ich nicht so große Erwartungen an diese Fortsetzung. Schnell kam ich jedoch wieder in die Geschichte rein, obwohl der erste Band schon etwas her war. Durch kurze Rückblicke war ich schnell wieder im Geschehen.

Nachdem sich Cass im ersten Teil aus ihrem Verließ befreien und die Insel finden konnte, ist sie nun auch im zweiten Teil wieder unterwegs. Die Insel wurde zerstört und Cass versucht nun gemeinsam mit Piper und dessen Zwillingsschwester Zoe, den Widerstand wieder aufzubauen und Cass's Bruder davon abzuhalten, weitere Tanks zu erschaffen. 

"Es ist Zeit, für die Freiheit zu kämpfen."

Leider muss ich sagen, dass gerade am Anfang lange Zeit nichts passiert. Man begleitet Cass, Piper und Zoe auf ihrer Flucht, setzt sich mit Cass' Trauer und Problemen auseinander. Zwar ist der Plot interessant und spannend zu lesen, aber dennoch gab es unnötige Längen und nur kleine Höhepunkte. Die gesamte Grundidee mag ich jedoch immer noch.

Cass empfand ich immer als sehr angenehme Protagonistin, was sich in diesem Teil jedoch vollkommend geändert hat. Ihr Selbstmitleid gegenüber Piper brachte mich irgendwann auf die Palme. Nach und nach hatte sie sich Gott sei Dank wieder gefangen und schien sich weiterzuentwickeln. Neben Cass kommen auch wieder Piper und Zoe in der Geschichte vor. Diese haben mir nach wie vor gut gefallen.


Der Schreibstil war wieder das, was mir am besten in dem Buch gefallen hat. Die vielen Vergleiche halfen mir, mir die Welt gut vorzustellen. Wie auch im ersten Band wird das komplette Buch aus der Ich-Perspektive von Cass erzählt. Daher lernt man sie weiterhin gut kennen und kann in ihre Gedankenwelt blicken. Die Charaktere allesamt sind wirklich gut ausgearbeitet. Sie zeigen viele Emotionen und Gefühle und wirken daher stärker und echter.


Alles in allem gibt es schon einige positive Punkte und auch spannende Stellen im Buch, die leider jedoch in der Unterzahl waren. Daher muss ich deshalb sagen, dass dieser Teil noch etwas schwächer war, als der Erste. Den Abschluss der Trilogie werde ich mir allerdings auch nicht entgehen lassen und hoffe auf ein spannendes Ende.
 


Der 3. Teil
(Erscheint am 8.4.2017) 




Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Heyne fliegt Verlags.
http://www.randomhouse.de/heynefliegt/







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