Donnerstag, 10. November 2016

Das Paket (Rezension)

Das Paket
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenanzahl: 368
Genre: Psychothriller
Verlag: Droemer HC
Preis: 19,99
Erscheinungsdatum: 26.10.2016
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. 

Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen. 

Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ... 
Die Aufmachung des Buches ist einfach der absolute Hammer! Schon alleine das Cover finde ich super genial gestaltet. Das Buch heißt nicht nur "Das Paket" es ist auch ein richtiges Paket. Der Buchdeckel ist aus einem harten Karton, daher also wie ein original Paket vorzufinden. Eine etwas andere Gestaltung, die mir super gefällt.

Nachdem ich schon „Abgeschnitten“, „Der Augensammler“ und „Passagier 23“ von dem Autor gelesen habe, war mir direkt klar, dass ich den neuen Thriller von ihm auch aufjeden Fall lesen musste. Als ich dann noch den grandiosen Buchtrailer gesehen habe, war es komplett um mich geschehen. Mir war schon von Anfang an klar, dass ich dieses Buch lieben werde.

In "Das Paket" begleiten wir die Protagonistin Emma. Im Prolog bekommen wir einen kurzen Einblick in ihre Kindheit, bevor sie uns in der Gegenwart an die Hand nimmt. In dieser hält sie einen Vortrag und geht anschließend zurück in ihr Hotelzimmer 1904. Nichts ahnend, dass sie dort die Hölle erwarten wird. 
Mehr möchte ich euch eigentlich auch gar nicht vom Inhalt verraten, es würde euch einfach zu viel vorwegnehmen. 

Schon die ersten Seiten des Buches haben mich total gefesselt. Der Prolog war schon so spannend, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. 

Mir hat Emma als Charakter sehr gut gefallen. Man fühlt mit ihr mit, spürt ihre Verzweiflung und beginnt langsam selbst, an allem zu zweifeln. Zwar versucht sie hin und wieder sich auf ihre Vernunft zu besinnen, doch die Ereignisse machen es ihr verdammt schwer. Als Leser möchte man schon bald genauso dringend herausfinden, ist es nur eine Panikattacke? Passieren diese Dinge wirklich? Was hat das alles mit dem Paket auf sich? 

Über den Schreibstil brauche ich glaube ich nicht mehr viel sagen, er ist einfach grandios! Das Erzähltempo ist zügig und sorgt dafür, dass es nie langweilig wird. Denkt man, man kann einen Moment durchatmen, passiert das nächste Unglaubliche. Es wird ausschließlich aus der Perspektive von Emma erzählt. Fitzek hat mich persönlich positiv verwirrt. Ich wusste oft nicht was nun die wirkliche Realität ist. 


Für mich steht Sebastian Fitzek für viele unterhaltsame und vor allem spannende Stunden. In dem Buch dreht sich alles um den schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Realität, beherrscht von Ängsten, die nicht mehr zu kontrollieren sind. Ein wirkliches gelungenes Buch, welches auch mich richtig verwirren konnte.




Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Droemer Knaur Verlags.






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