Montag, 19. Dezember 2016

Black Blade- Die helle Flamme der Magie (Rezension)

Black Blade: Die helle Flamme der Magie
Autor: Jennifer Estep
Seitenanzahl: 336 Seiten
Genre: Roman (Fantasy)
Verlag: ivi
Preis: 14,99
Erscheinungsdatum: 04.10.2016

Als Diebin hat Lila Merriweather eine Begabung für drei Dinge: Erstens, sich in den Schatten zu verbergen. Zweitens, überall unbemerkt einzubrechen. Und drittens, Geheimnisse zu lüften. Diese Talente kommen ihr auch bei ihrer Arbeit als Bodyguard der Sinclair-Familie zugute - immerhin eine der mächtigsten magischen Mafiafamilien in Cloudburst Falls. Jeder weiß, dass Victor Draconi sie und die anderen Familien einkassieren will - und vorhat, jeden einzelnen Sinclair umzubringen. Doch was niemand weiß, ist, dass Lila ihm auf den Fersen ist. Auf keinen Fall wird sie zulassen, dass der Mann, der ihre Mutter getötet hat, weiteren Menschen, die ihr etwas bedeuten, Schaden zufügt. Nicht so lange es noch Häuser gibt, in die sie einbrechen kann, nicht so lange es noch Dinge gibt, die sie stehlen muss und besonders nicht so lange Devon Sinclair an ihrer Seite kämpft ...
Das Cover ist auch dieses mal wieder ein absoluter Traum. Es schließt sich perfekt an den ersten zwei Bände an. Die Reihe sieht zusammen nebeneinander wirklich einfach nur toll aus! Mit dem tollen ausgewähltenBlau, ist dies auch mein Lieblingscover. 


Nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit den zweiten Band der Trilogie gelesen hatte, habe ich mich sehr auf das Finale gefreute. Bereits nach den ersten Seiten ist man wieder voll in der Geschichte dran, da er nahtlos an seinen Vorgänger anknüpft.

Die Geschichte ist wieder im erfundenen Touristenort Cloudburst Falls angesiedelt, in dem ungewöhnlich viele Monster wie Baumtrolle, Kupferquetschen usw. leben. Das Setting bietet eine Mischung aus Moderne und Antike. So sind die Familien mit Schwertern ausgestattet und die Hauptverkehrsader der Stadt erinnert an einen übergroßen Mittelaltermarkt mit Casinos. Dazu passt, dass die gefährlichsten Waffen im Roman die sogenannten Schwarzen Klingen sind, die Magie und Blut in sich aufnehmen können.

Lila ist nun mit Devon zusammen gekommen, doch anstatt glücklich zu sein und die Zeit zu genießen, versuchen sie zusammen mit den anderen Sinclairs die Machenschaften der Draconis zu vereiteln. So beginnt das Buch damit, dass sie die Blutschwerter von Victor Draconi nach und nach stehlen. Victor bemerkt den Verlust seiner Waffen nicht, da Lila und die Anderen diese gegen Replikate ausgetauscht haben. An einem Abend eines großen Familienessens, bei dem alle Familien die die Stadt regieren zusammenkommen, greift Victor nun an. Viele werden gefangen genommen und Lila kann mit ihren Freunden nur knapp entkommen. Alles scheint aussichtslos und immer mehr kleine Verfolgungsjagten und Kämpfe steigern die Spannung unheimlich.

Die Figuren sind sehr liebevoll, detailliert, lebendig und facettenreich gezeichnet. Sie handeln nachvollziehbar und ihrem Charakter entsprechend verständlich. Lila als Protagonistin mochte ich sehr gerne. Sie hatte es im Leben nicht leicht und tut sich schwer dabei Menschen an sich heranzulassen, doch Devon, Felix, Deah und auch Oscar haben sich in ihr Herz geschlichen. Daher ist sie wie gewohnt stark entschlossen alle die sie liebt zu schützen, koste es was es wolle. 

Devon und Felix sind genauso tolle Charaktere, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Mo mit seiner skurrilen Art bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Aber auch Claudia ist mir ans Herz gewachsen, obwohl sie am Anfang so kühl gewirkt hat. Doch dies hat sich im letzten Teil auf geändert. Oscar muss man einfach lieben, ein treuer Pixie.

Der Schreibstil der Autorin ist so erfrischend und leicht, so wie eigentlich auch die anderen beiden Teile bzw. die andern Bücher der Autorin. Wie gewohnt kommt man schnell durch die Geschichte. Die Geschichte wird wieder nur aus der Sicht von Lila erzählt. Dadurch haben wir einen sehr guten Einblick in ihrer Gedanken- und Gefühlswelt.


Mit „Black Blade - Die helle Flamme der Magie“ hat Jennifer Estep einen guten und durchaus gelungenen Abschluss geliefert. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die „Black Blade“-Trilogie für mich persönlich an die Mythos Academy nicht herankommt.





Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des ivi  Verlags.

http://www.piper.de/verlag/ivi





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