Mittwoch, 11. Januar 2017

Stone Rider (Rezension)

Stone Rider
Autor: David Hofmeyer
Seitenanzahl: 336 Seiten
Genre: Roman
Verlag: dtv
Preis: 16,95
Erscheinungsdatum: 23.09.2016
Der Blackwater-Trail: Ein Rennen auf Leben und Tod.

Es ist heiß und trocken, die Luft staubig und giftig, der ganze Planet zerstört und verödet, das Leben hart und karg. Doch es gibt einen Ort, wo alles anders ist: die Sky-Base. Und man kann sich ein Ticket dorthin verdienen, indem man an dem berüchtigten Blackwater-Trail, dem härtesten Motorradrennen der Welt, teilnimmt – überlebt und gewinnt. Die Chancen: minimal. Das Risiko: lebensgefährlich. Und doch hat Adam nicht viel zu verlieren. Zunächst. Doch dann geht er wider besseren Wissens Allianzen ein, schließt Freundschaften, verliebt sich sogar. Damit macht er sich verwundbar. Und plötzlich hat er alles zu verlieren...

Für mich spiegelt das Cover sehr gut die Atmosphäre und den Inhalt des Buches wieder: die trockene Wüstenlandschaft und die warmen Farben deuten auf die glühende Hitze und die harten Lebensbedingungen in der kargen Landschaft hin, die im Buch eine wichtige Rolle spielen. Super gelungen und weckt die Neugierde auf die Geschichte.

Das Cover hat mich in der Verlagsvorschau direkt neugierig gemacht. Der Klappentext hat mich dann endgültig überzeugt und hat mich geduldig auf den Erscheinungstermin warten lassen. Lange Zeit kam ich leider nicht dazu dieses Buch zu lesen, was ich im Nachhinein nun etwas bereue, da ich ganz schön lange eine tolle Geschichte in meinem Bücherregal ignoriert habe.

Die Geschichte spielt in einer zukünftigen Welt. Die Erde ist vergiftet und zerstört, aber es gibt Überlebende, die ein sehr hartes, brutales und rückständiges Leben führen. Sie werden ausgebeutet bis zu Tod. Die Erlösung, ein Entkommen, wartet weit oben im All - die Sky-Base. Diese Raumschiffe dienen denen als Belohnung, die sie sich verdienen. Ein Sieg beim härtesten Motorradrennen der Welt gehört dazu, bei dem es niemals fair zugeht und die Teilnehmer mit dem Tod rechnen müssen. Also genau die Anzeichen die für eine Distopie stehen. 

Den Prolog empfand ich schon als sehr interessant und war begierig darauf mehr zu erfahren.
Etwas schwierig empfand ich, das man direkt mitten ins Geschehen geworfen wurde. Nach und nach erfährt man zwar immer mehr über die Welt in der es spielt. Doch für mich waren es noch einen Ticken zu wenig Informationen. Daher ein nicht ganz so leichter Einsteig für mich in diese Story.

Adam ist ein ruhiger, zurückhaltender und ängstlicher Charakter. Er selber hat nicht allzu viel Selbstbewusstsein, was ihn zu einem leichten Ziel für Schwierigkeiten und Angriffe macht. Innerhalb der Geschichte wandelt er sich ganz langsam in einen stärkeren und tafferen Protagonisten, wobei er sein altes Wesen nicht wirklich ablegen kann. 

Auch Kane ist ein schwieriger Charakter. Durch seine undurchsichtige Art merkt man schnell dass er bisher kein einfaches Leben gehabt hat. Er ist robust, gibt sich eher unterkühlt und scheint auf Freundschaften nicht aus zu sein. Trotz allem hat er auch eine weiche und ruhige Seite, die immer mal wieder aufblinkt und zeigt dass in ihm mehr steckt als man auf den ersten Blick ersehen kann. 

Der besondere Schreibstil des Autors trägt sehr zu dem schnellem Tempo der Geschichte bei, denn er verwendet vorrangig sehr kurze, teilweise abgehackt wirkende Sätze. Dies mag nicht für jeden Leser etwas sein, doch nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran.

Auch wenn ich am Anfang ein wenig Schwierigkeiten hatte, mich in der Geschichte zurecht zu finden, wurde es zu einem wahren Pageturner, der mich fesseln und mitreißen konnte. Das Buch habe ich in kürzester Zeit verschlungen, denn es war richtig spannend. Die ganze Grundstory bietet mal ein ganz anderes Szenario und konnte mich überzeugen. Eine tolle Leseempfehlung für Jugendliche, die gerne Dystopien mögen.





Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des dtv Verlags.

http://www.dtv.de/

 


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