Sonntag, 19. März 2017

AchtNacht (Rezension)

AchtNacht
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenanzahl:416
Genre: Psychothriller
Verlag: Droemer TB
Preis: 12,99
Erscheinungsdatum: 14.03.2016
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.

Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. 
Interesse geweckt? (KLICK) ♥

Das Cover des Buches spricht mich sehr an. Es macht direkt neugierig auf die Geschichte, da es nicht viel verrät. Die große rote acht wirkt sehr angsteinflößend wie auch die AchtNacht. ..Für mich ein sehr gelungenes Cover für ein ebenso tollen Thriller.


Schon seit ich dieses Buch beim Verlag entdeckt habe, freute ich mich auf einen neuen Thriller von Fitzek, nach „Das Paket“ war ich unglaublich gespannt drauf, was er sich diesmal einfallen lassen hat und musste das Buch direkt verschlingen. Inspirieren lassen hat sich Sebastian Fitzek von dem Film „The Purge“. Ich habe alle Teile gesehen und kann nur sagen, dass es eine super spanende Thematik ist und mich ich umso mehr auf das Buch gefreut habe.

In dieser Geschichte begleiten wir Ben und Arezu durch die AchtNacht. Beide wurden ohne ihr Wissen ausgewählt und dürfen die nächsten 24 Stunden getötet werden. Man merkt schnell, dass Ben's Leben gerade nicht das Beste ist und er einige Päckchen zu tragen hat. Immer wieder passieren ihm schreckliche Dinge, und nun auch noch die AchtNacht.  Doch Ben und Arezu werden nicht nur von den normalen Bewohner der Stadt gejagt, sondern auch von Leuten, die sich Profit aus dieser Geschichte versprechen. Und so beginnen sie ein Spiel mit den beiden, um Leben und Tod. Werden die beiden die nächsten 24 Stunden überleben?

Der Einstieg in diesen Thriller ist mir dank des angenehmen und flüssigen Schreibstils von Sebastian Fitzek sehr gut gelungen. Schnell flogen die Seiten vor sich hin und ehe man sich verguckt hatte, hatte man das Ende des Buches erreicht. Wieder einmal schafft es Fitzek seine Leser auf die falsche Spur zu locken. Aber nicht nur das. "AchtNacht" versteht sich perfekt darauf ein zweites Genre, abgesehen vom Psychothriller, zu präsentieren, und das ist die Dystopie. Eine Dystopie, die uns Dinge zeigt, die möglich sind und die gar nicht so abwegig scheinen, die nicht wirken, als wären sie so weit weg, weil wir doch schon von so vielen Beispielen gehört haben. Auch hier konnte mich dieses Thema einfach wieder nur sprachlos machen.

Die beiden Hauptcharaktere haben mir auch sehr zugesagt. Ich konnte mich gut in die beiden hineinversetzten und habe oft mit ihnen mit gezittert. Sebastian Fitzek schafft es einfach immer wieder seine Figuren so toll zu gestalten, dass sie sehr echt und authentisch wirken.

Fast die gesamte Handlung spielt während der zwölf Stunden der achtNacht. Die kurzen Kapitel beginnen stets mit Nennung der Person, auf der auf den nächsten Seiten der Focus liegt. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und kombiniert mit den kurzen Kapiteln fliegt man nur so durch den Roman. Dieses Buch kann man einfach nicht aus der Hand legen.


AchtNacht ist ein weiterer Fitzek-Roman der mich auf allen Ebenen überzeugen konnte. Der Thriller ist wahnsinnig spannend und sorgt für viele Augenblicke, in denen man einfach die Luft anhalten muss. AchtNacht greift viele spannende Themen auf ist sehr aktuell und spannend. Für mich eine klare Empfehlung, nicht nur für Thriller-Fans.






Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Droemer Knaur Verlags.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen