Montag, 29. Mai 2017

Caraval (Rezension)

Caraval
Autor: Stephanie Garber
Seitenanzahl: 400
Genre: Roman
Verlag: ivi
Preis: 14,99
Erscheinungsdatum: 20.03.2017
Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ...
Das Cover ist wirklich ein richtiger Blickfang. Es ist genauso Magisch wie die Geschichte und passt super zu der Story. Gerade auch durch das Cover, bin ich überhaupt aufmerksam auf das Buch geworden.

Das Cover und der Klappentext sprachen mich in der Verlagsvorschau direkt an. Da ich vorher noch nichts von dem Buch mitbekommen habe und auch den Hype im Ausland ignoriert habe, waren meine Erwartungen sehr neutral. Ich wollte einfach nur wissen, was sich hinter dem tollen Cover und dem magischen Spiel versteckt. Scarlett und ihre Schwester Donatella leben mit ihrem gewalttätigen Vater auf einer recht abgeschiedenen Insel. Sie hat eigentlich nur zwei Wünsche, zum einen aus der Obhut ihres Vaters herauszukommen und zum anderen an dem Spiel Caraval teilnehmen. Nun hat sie die Chance erhalten, das Spiel zu spielen und kann so auch ihrem Vater entfliehen. Doch Caraval ist anders als Scarlett es erwartet hätte und schon befindet sie sich mitten im Spiel bei dem es um Leben und Tod geht. Auf Scarlett wartet eine harte Prüfung.

Die Charaktere in Caraval sind genauso außergewöhnlich wie die Welt in der sie agieren. Der wohl spannendste und interessanteste von ihnen ist Legend, der Spielmacher von Caraval. Er ist bis zum Schluss quasi nicht greifbar für den Leser – eher eine Art Fiktion oder „Legende“, die niemand zu erklären vermag. Ich fand es unglaublich spannend wie alle innerhalb von Caraval ihre eigenen Mutmaßungen über ihn anstellten und keiner so recht wusste wie er nun aussieht.

Scarlett als weibliche Protagonistin fand ich einfach toll. Ihre liebevolle und sorgsame Art gegenüber ihrer Schwester machten sie sehr sympathisch.

"Caraval" ist das Debüt von Stephanie Garber. Die Geschichte ist voller Magie und Fantasie, Hoffnung, Liebe, aber auch Trauer und beizeiten Hoffnungslosigkeit. Farbenfroh, hinter einem doch so traurig anmutenden Verlauf. Stephanie Garber schafft es, eine magische Welt zu erschaffen. Sie beschreibt die Charaktere mitsamt ihren Gefühlen und Gesichtsausdrücken so gut, dass man sie wahrhaftig vor sich sieht. Erzählt wird aus der Sicht von Scarlett in der dritten Person.

Ich kann dieses Buch wirklich jeden ans Herz legen, der magische Geschichten mag und auf der Suche nach etwas Neuem und Unbekanntem ist, denn für mich war die Geschichte neu und erfrischend. Wie ich gehört habe, erscheint ein zweiter Teil, dann heißt es für uns jetzt wohl: Warten.






Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des ivi  Verlags.

http://www.piper.de/verlag/ivi





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